Es ist auch nicht nur wichtig, dass man vorher genau plant, wie und wann und mit welchem Hund sich der eigene Hund paaren soll, damit Hundewelpen dabei herauskommen, sondern man muss das Interesse des Hundes nicht allzu sehr in den Schatten stellen, denn sollte der Hund nicht dazu bereit sein, sich zu Paaren, dass wird er es zeigen, indem er vor dem anderen Hund weg läuft und Angst zeigt.

Andersherum erkennt man aber auch die Bereitschaft eines Hundes sich zu Paaren, denn dann zeigt der Hund, beziehungsweise die beiden Hunde das sogenannte “Balzverhalten” oder einfach nur “Balzen”.

Wenn man ein anderes Wort als dieses nennen sollte, würde man sich wahrscheinlich für Brautwerbung entscheiden. Natürlich gibt es dieses Verhalten nicht nur in der Welt der Hunde, sondern bei sehr vielen verschiedenen Tierarten, denn Tier haben ein angeborenes Verhalten, dass sie dieses “Balzverhalten” zeigen.

Um dieses Phänomen näher zu betrachten und sich im Klaren darüber zu werden, was damit überhaupt gemeint ist, muss man sich speziell auf die Welt der Tiere und die Biologie beziehen.

Hunde neigen von Natur aus dazu, wie viele andere Tiere, dass sie ihrem Angebeteten ein sogenanntes Begattungsvorspiel zeigen. Damit wollen sie bestimmte Verhaltensweisen zeigen, die den Partner oder den Hund des anderen Geschlechts paarungsbereit machen wollen.

Durch das “Balzverhalten” werden bei dem Gegenüber sexuelle Reize verbreitet und es werden Schlüsselreize ausgelöst, die dem Hund dann zeigen, dass er bereit ist sich zu paaren. Das funktioniert tatsächlich auch nur bei Tieren derselben Art, denn es kann nicht vorkommen, dass sich ein Hund mit einer Katze paart oder ein Löwe mit einem Tiger.

Allerdings löst nicht jede Hunderasse bei jeder anderen dieses Verhalten aus, sondern mann sollte sich auf die gleiche oder eine ähnliche Rasse einfinden, damit die Hunde dieses Verhalten zeigen und die Bereitschaft dazu haben, sich zu paaren.